Was macht eine Schule evangelisch?
Im Mittelpunkt steht die Leitfrage: „Was macht unsere Schule evangelisch?“
Gute evangelische Schule wirkt über den Unterricht hinaus – sie prägt Haltungen, Beziehungen und Erinnerungen. Im Projekt „Evangelische Erlebbarkeit“ erproben Schulen, wie evangelische Werte und Haltungen im Schulalltag spürbar werden: im Umgang miteinander, in der Schulkultur, in Ritualen, Projekten und im Engagement nach außen.
Von der Idee zur Erfahrung
Über einen Zeitraum von zwei Jahren entwickeln die teilnehmenden Schulen eigene Projekte, in denen sich evangelische Erlebbarkeit ganz konkret zeigen kann – weit über Andachten und Schulgottesdienste hinaus.
Im Fokus stehen unter anderem Fragen wie:
- Wo erleben Schüler*innen und Lehrkräfte ihre Schule als evangelisch?
- Wie kann diese Erlebbarkeit bewusst gestärkt und fokussiert werden?
- Wie können auch Lehrkräfte eingebunden und begeistert werden, die selbst kein Religionsfach unterrichten?
Möglich sind zum Beispiel Aktionen mit Eltern, kreative Unterrichtsformate, Angebote für Mitarbeitende oder Projekte, die das Miteinander in der Schulgemeinschaft stärken. Ziel ist es, evangelische Schule offen, vielfältig und inspirierend erfahrbar zu machen.
Gemeinsam stärker – im Netzwerk unterwegs
Die zwölf ausgewählten Schulen werden über die gesamte Projektlaufzeit eng begleitet – digital und vor Ort. Geplant sind Workshops, Netzwerktreffen und vielfältige Austauschformate. So entsteht nicht nur Neues an den einzelnen Standorten, sondern auch ein bundesweites Netzwerk, in dem Schulen voneinander lernen und sich gegenseitig stärken.
Die Erfahrungen und Ergebnisse der ersten Projektrunde fließen im Anschluss in einen Leitfaden, von dem auch weitere Schulen profitieren können.
Zeitplan und Teilnahme
- Bewerbungsstart: Ende Januar 2026
- Ab April 2026: Bildung der Projektgruppen an den ausgewählten Schulen
- Auftakttagung: 30. September bis 2. Oktober 2026 in Norddeutschland
Gesucht werden zwölf engagierte, weiterführende evangelische Schulen, die ihr evangelisches Profil neu entdecken und weiterentwickeln möchten. Jede Schule kann mit einer Gruppe von bis zu zehn Personen teilnehmen – idealerweise aus unterschiedlichen Bereichen der Schulgemeinschaft: Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern sowie weitere Mitarbeitende.
Information & Kontakt
Fragen zum Projekt beantworten wir in drei digitalen Informationsveranstaltungen jeweils um 17.00 Uhr an folgenden Terminen:
- 17. Dezember 2025
- 22. Januar 2026
Darüber hinaus steht Janne Neumann (Leitung und Entwicklung operativer Projekte) für Rückfragen zur Verfügung.
Evangelische Schule ist mehr als ein Lernort – sie ist ein Ort des Miteinanders und der gelebten Werte. „Evangelische Erlebbarkeit“ zeigt, wie das konkret aussehen kann. Interessierte Schulen sind eingeladen, sich den Zeitraum schon jetzt vorzumerken, die Informationsangebote zu nutzen – und sich Ende Januar 2026 für die Teilnahme zu bewerben.
Dies ist ein Projekt der Evangelische Schulstiftung in der EKD.
Mehr Infos unter: https://www.schulstiftung-ekd.de/jetzt-vormerken-das-projekt-evangelische-erlebbarkeit/

