Am 28. Januar 2026 eröffnete die Evangelische Schulstiftung in einer Fortbildungsveranstaltung an der Evangelischen Oberschule in Klipphausen einen faszinierenden Einblick in die „Schmetterlingspädagogik“ der Alemannenschule Wutöschingen, einer staatlichen Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg. Stefan Ruppaner, ehemaliger Schulleiter dieser mehrfach mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichneten Schule, stellte das innovative Konzept vor, das selbstständiges Lernen, digitale Medien und individuelle Förderung konsequent verbindet.
Der Tag begann mit einer von der siebten Klasse gestalteten Andacht zur Jahreslosung „Siehe, ich mache alles neu!“. Im anschließendem Impulsvortrag erläuterte Ruppaner die Grundprinzipien der Alemannenschule. Die „Schmetterlingspädagogik“ ermöglicht eine individuelle und selbstverantwortliche Lernentwicklung, basierend auf einer digitalen Lernumgebung und mit Lehrkräften, die als Lerncoaches agieren. Die Veranstaltung bot zahlreiche Impulse für Lehrkräfte, Schulleitungen und Schulträger, die eigene Schulentwicklung voranzutreiben.
Nach dem Mittagessen vertieften Workshops zu den Themen: Beziehungsförderung, Lernraumgestaltung, neue Lernrhythmen und selbstorganisiertes Lernen die Inhalte. Stefan Ruppaner stand dabei für Fragen geduldig zur Verfügung.
Am Abend folgte in der Aula der Freien Evangelischen Schule Dresden eine Buchlesung, zu der Pädagogen und Eltern eingeladen waren. Stefan Ruppaner las aus seinem Buch „Das könnte Schule machen“. Dort berichtete er eindrucksvoll von den Herausforderungen beim Aufbau der Alemannenschule sowie von seinem Engagement, das ihm 2023 den „Award für den mutigsten Schulleiter Deutschlands“ einbrachte.
Mit zahlreichen neuen Ideen im Gepäck und inspiriert von Ruppaner kehrten die Teilnehmenden nach Hause zurück – bereit, selbst neue Wege zu gehen und die eigene Schule zu einem Ort zu machen, an denen Lernen frei und individuell entfaltet werden kann.








