Ein starkes Zeichen für gelebte Vielfalt und Schulentwicklung
Mit einer Weiterbildungsreihe für Inklusionsbeauftragten an evangelischen Schulen 2026/2027 setzt die Schulstiftung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens ein klares Zeichen: Inklusion ist kein Zusatzthema, sondern Kern guter Schulentwicklung. Über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr werden engagierte Lehrkräfte und Mitarbeitende befähigt, Inklusion in Unterricht, Schulkultur und Vernetzung wirksam zu gestalten.
Die Weiterbildung richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, die Verantwortung übernehmen möchten – als Gestaltende und Impulsgebende für Inklusion an ihren Schulen. Im Mittelpunkt stehen eine wertschätzende Haltung gegenüber Vielfalt, tragfähige Beteiligungskulturen sowie der professionelle Umgang mit Herausforderungen und Konflikten im Schulalltag.
Fundiert, praxisnah und langfristig angelegt
In fünf aufeinander aufbauenden Modulen (März 2026 bis Juni 2027) verbinden sich theoretische Grundlagen mit konkreter Praxis:
- ein gemeinsames Inklusionsverständnis und rechtliche Rahmenbedingungen,
- der pädagogische Umgang mit Heterogenität und Diversität,
- Kommunikations-, Konflikt- und Beratungskompetenzen,
- Schul- und Unterrichtsentwicklung hin zu inklusiven Strukturen,
- praxisnahe Förderplanung und Entwicklungsberichte im inklusiven Setting.
Ein besonderes Element ist der „Marktplatz der Inklusion“ im letzten Modul. Hier präsentieren die Teilnehmenden ihre eigenen Projekte – von Unterrichtseinheiten über Materialien bis hin zu schulischen Gesamtkonzepten – und profitieren vom kollegialen Austausch.
Ergänzend gehören Hospitationen an einer Förderschule sowie an einer inklusiven Schule verbindlich zur Qualifizierung. Die Reflexion dieser Erfahrungen fließt aktiv in die Module ein.
Starke Expertise und gute Zusammenarbeit
Die Weiterbildung wird von erfahrenen Referentinnen und Referenten aus Schule, Wissenschaft und Praxis gestaltet. Den Auftakt übernimmt Dr. Ina Döttinger, Pädagogische Geschäftsführerin der Ev. Schulstiftung in der EKD. Die enge Zusammenarbeit der beiden Schulstiftungen unterstreicht den gemeinsamen Anspruch, Inklusion evangelisch, professionell und nachhaltig weiterzuentwickeln.
Begleitet wird die gesamte Reihe von Yvonne Lötzsch (Inklusionsbeauftragte Evangelische Schulgemeinschaft Erzgebirge) und Holger Schieck (Referent für Schulentwicklung der Schulstiftung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens), die für Kontinuität, Praxisnähe und Vernetzung sorgen.
Lernen an einem besonderen Ort
Als Tagungsort wurde bewusst der Klosterhof St. Afra gewählt – ein Ort, der Raum für konzentriertes Arbeiten, Austausch und gemeinsames Nachdenken über Schule von morgen bietet.
Die große Nachfrage zeigt: Dieses Qualifizierungsangebot trifft einen Nerv. Die Weiterbildung ist inzwischen vollständig ausgebucht, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Umso mehr freuen wir uns über das starke Interesse und den Rückenwind für das Thema Inklusion – und über alle Teilnehmenden, die diesen Weg in den kommenden Monaten engagiert mitgehen.

