Am 12. März 2026 widmete sich deshalb ein Schulstiftungs-Seminar für Mitarbeitende in Schulsekretariaten genau diesem Thema: „Praktische Stressbewältigung und Resilienzstärkung“.
Gemeinsam lernen, reflektieren und ins Gespräch kommen
Mitarbeitende aus verschiedenen Schulsekretariaten kamen miteinander ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus und konnten feststellen, wie ähnlich die Herausforderungen im Alltag oft sind.
Durch vielfältige Gruppenübungen blieb das Seminar durchgehend in Bewegung. Es wurde diskutiert, reflektiert und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Der rege Austausch zeigte, wie wichtig kollegiale Vernetzung und gegenseitiges Verständnis im oft anspruchsvollen Arbeitsfeld Schulsekretariat sind.
Stress verstehen – und gezielt begegnen
Ein zentraler Bestandteil des Seminars war die Auseinandersetzung mit den eigenen Stressfaktoren. Die Teilnehmenden reflektierten, welche Situationen im Arbeitsalltag besonders belastend sind und wie erste Entlastungsmöglichkeiten aussehen können.
Dabei wurde deutlich: Stress entsteht nicht nur durch äußere Anforderungen, sondern auch durch innere Antreiber und Denkmuster. Diese zu erkennen und realistisch zu begrenzen, ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Gelassenheit.
Konkrete Strategien für den Alltag
Besonders praxisnah waren die zahlreichen Methoden und Übungen, die direkt auf den Berufsalltag übertragbar sind. Dazu gehörten unter anderem:
- Achtsamkeit und Fokus: statt Multitasking bewusst „eins nach dem anderen“ arbeiten, um Energieverluste zu vermeiden
- Die Ampelmethode zur Stressbewältigung: schnelle Soforthilfen, kurzfristige Entlastung und langfristige Strategien gezielt einsetzen
- Professionelle Distanz: lernen, sich abzugrenzen und nicht jede Situation persönlich zu nehmen
- Ressourcen stärken: eigene Stärken erkennen und bewusst ausbauen
Auch die Bedeutung von Pausen, Selbstfürsorge und einem gesunden Umgang mit den eigenen Kräften wurde intensiv thematisiert. So wurde beispielsweise herausgearbeitet, dass bewusste Pausen nicht nur der Erholung dienen, sondern die Leistungsfähigkeit langfristig steigern.
Lösungsorientiert statt überfordert
Ein wichtiger Impuls des Seminars war der Perspektivwechsel: weg vom Problemdenken – hin zu einer lösungsorientierten Haltung.
Die Teilnehmenden entwickelten konkrete Strategien, wie sie in belastenden Situationen handlungsfähig bleiben können. Dabei spielte auch die Frage eine Rolle, welche Verantwortung tatsächlich bei einem selbst liegt – und wo es notwendig ist, Grenzen zu setzen.
Impulse, die bleiben
Dr. Dagmar Rohnstock und Cordula Siebers-Koch von weg-vom-stress vermittelten mit großer Praxisnähe eine Vielzahl an Übungen, Denkansätzen und Methoden. Viele Inhalte knüpften an bereits Bekanntes an und konnten im Seminar wieder bewusst gemacht und aufgefrischt werden – ein wichtiger Schritt, um sie im Alltag wieder stärker zu nutzen.

