Vor dem Hintergrund der angekündigten Sparpläne der sächsischen Landesregierung – insbesondere möglicher Kürzungen der Zuschüsse für Schulen in freier Trägerschaft – setzte die Evangelische Schulgemeinschaft Erzgebirge in den vergangenen Wochen ein deutliches Zeichen. Unter dem Motto „Meine Schule – meine Zukunft“ gestalteten Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeitende persönliche Postkarten an Abgeordnete des Sächsischen Landtages.
Ziel der Aktion war es, auf die Bedeutung freier Schulen aufmerksam zu machen und zugleich deutlich zu machen, welche Auswirkungen weitere Kürzungen auf die tägliche Bildungsarbeit hätten. Bereits heute erhalten Schulen in freier Trägerschaft in Sachsen lediglich 90 Prozent der vergleichbaren Personalkosten staatlicher Schulen refinanziert. Die verbleibenden Kosten müssen die Schulträger selbst aufbringen.
Die zahlreichen entstandenen Karten spiegeln die enge Verbundenheit vieler Menschen mit ihrer Schule wider. Sie zeigen die Evangelische Schulgemeinschaft Erzgebirge als einen Ort des Lernens, der Gemeinschaft und der individuellen Entwicklung.
Als Schulstiftung sind wir stolz darauf, mit Schulen zusammenzuarbeiten, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, Beteiligung fördern und junge Menschen ermutigen, ihre Stimme einzubringen. Die Postkartenaktion ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie demokratische Teilhabe und gelebte Schulgemeinschaft im Alltag sichtbar werden können.


