„Schule nach der Pandemie wird eine andere sein“

... darin waren sich die acht Schulleiterinnen und Schulleiter einig, die sich am 7. Juli in Meißen zu ihrer ersten Sitzung der neu gegründeten Arbeitsgruppe Schulentwicklung zusammenfanden. Ob kleine Grundschule, Oberschule oder Schulzentrum – alle beschäftigen ähnliche Fragestellungen: Wie können wir die vielen Erkenntnisse, die wir in der Pandemiezeit gewonnen haben, in nachhaltige Schulentwicklungsprozesse umwandeln? Wie können wir verstetigen, was sich in unseren Schulen in der Krise neu entwickelt hat

Die Herausforderungen, vor denen die Schulleitungen stehen, sind – unabhängig von der Schulform – ähnlich: Wie gelingt es, effektiver im Kollegium zusammenzuarbeiten und dabei Entlastung zu erfahren? Wie kann Schülerinnen und Schülern mehr Zeit für selbstständiges Lernen gewährt werden, ohne die aus den Augen zu verlieren, die engere Begleitung benötigen? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Unterrichtsentwicklung? Welche Freiräume haben wir, um noch besser unser evangelisches Profil zu schärfen?

Inspiriert und angeleitet von Friedemann Stöffler, der selbst bis zur Pensionierung in der Arbeitsgruppe Schulentwicklung seiner evangelischen Schule mitgearbeitet hatte und diese Prozesse in seinem Buch „Die agile Schule“ reflektiert, wurden zügig gemeinsame Ziele und Formate der Zusammenarbeit vereinbart.

Künftig werden sich die Schulleiterinnen und Schulleiter alle zwei Monate in einer der beteiligten Schulen treffen. Je nach aktueller Fragestellung sollen weitere Mitarbeitende einbezogen werden. Erkenntnisse aus dem Entwicklungsprozess werden auf der Website der Schulstiftung regelmäßig veröffentlicht, so dass die Gemeinschaft der evangelischen Schulen in Sachsen davon profitieren kann.