Was und wie?

Aktuell gehören 75 allgemeinbildende und 16 berufsbildende Schulen, die in gesamt 57 verschiedenen Schulträgern organisiert sind, zu den Evangelischen Schulen in Sachsen. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass sie trotz ihrer Eigenverantwortlichkeit landeskirchlich anerkannt wurden und sich daher zum christlichen Werte- und Menschenbild bekennen.

 Die Schulstiftung bündelt die Interessen dieser Einzelschulen in rechtlichen und bildungspolitischen Fragen. Dadurch verleiht sie dem Evangelischen Schulwesen zusätzliches Gewicht und Bedeutung in der sächsischen Bildungslandschaft.

Genauso fördert die Schulstiftung die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten und Ausprägungen des Evangelischen Profils, explizit auch im Wandel der Zeit. Auf dieser Basis hält sie die einzelnen Schulen mit vielfältigen pädagogischen Konzepten so zusammen und schafft eine Solidargemeinschaft aller evangelischen Schulen. Diese vertritt die Schulstiftung auch im innerkirchlichen Kontext und stellt die Leistungen evangelischer Schulen für ein lebendiges Wirken von Kirche in der heutigen Zeit heraus.

Darüber hinaus versteht sich die Schulstiftung als Beraterin und finanzielle Unterstützerin der ihr zugehörigen Schulen – und zwar in allen Belangen, die die Führung und Entwicklung einer Bildungseinrichtung betreffen.

Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht das Leben und Lernen in christlicher Gemeinschaft sowie der Blick für den Einzelnen als von Gott geliebtes Geschöpf. Darum lautet das Motto „Hauptfach Mensch“.

Wer und warum?

Den Vorstand der Schulstiftung bilden Volker Schmidt und Martin Herold. Sie sind vom Landeskirchenamt berufen und für alle Aufgaben der Stiftungsverwaltung und Geschäftsführung zuständig.

Das Kuratorium der Schulstiftung steckt vergleichbar eines Aufsichtsrats den Rahmen für das Handeln der Schulstiftung ab. Ihm gehören fünf Personen an, darunter ein Mitglied des Landeskirchenamtes, ein Vertreter eines Trägers und der Schulleitungen. Vorsitzender ist Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz, Dezernent für Kinder, Jugend, Bildung und Diakonie im Ev. -Luth. Landeskirchenamt Sachsens.

Unsere Handlungsfelder

Die Schulstiftung vernetzt sich im Sinne ihrer Schulen mit allen Organisationen, die als Partner für moderne Bildungseinrichtungen mit evangelischem  Profil wichtig sind. Dazu gehören unter anderem IT-Dienstleister, Versicherungsexpert*innen, Hochschulen, Bildungsreferent*innen und kirchliche Einrichtungen wie Schwesterstiftungen in anderen Bundesländern. So kann sie selbst bei schulübergreifenden Herausforderungen zeitnah fachgerechte Hilfe organisieren und Lösungen anbieten.

Mit den Erträgen aus dem Stiftungsvermögen fördert die Schulstiftung auch finanziell einzelne Projekte an evangelischen Schulen.

Die Schulstiftung vertritt alle Interessen ihrer Schulen auf innerkirchlicher und gesellschaftspolitischer Ebene – und zwar in regionalen und überregionalen Gremien.

Wir schaffen das Netzwerk der evangelischen Schulen

Die Schulstiftung fördert und unterstützt die Zusammenarbeit der evangelischen Schulen untereinander und stärkt deren Verbindung zur Landeskirche. Durch Netzwerktreffen und schwerpunktbezogene Arbeitsgemeinschaften können Schulen im Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer voneinander profitieren. Dadurch werden Ressourcen im Sinne einer Solidargemeinschaft gebündelt.

Des Weiteren sorgen gemeinsame Projekte mit dem Gegenstand des Glaubens und sozial-ethischen Fragestellungen für eine lebendige Auseinandersetzung mit den Werten evangelischer Kirche. Durch die Umsetzung in Kooperation mit landeskirchlichen Einrichtungen und Gemeinden sind die evangelischen Schulen ein moderner Beweis und bedeutender Bestandteil von Kirche im 21. Jahrhundert.